Gegen das moralische Rechten um Einkommensunterschiede

Datum: Am Mittwoch, 13.03.19, 19 Uhr
Ort: Amerlinghaus (Saal im Hof), Stiftgasse 8, 1070 Wien

Ein Manager verdient tausendmal mehr als ein Arbeiter, eine Krankenschwester erheblich weniger als ein Arzt. Ist das gerecht?

Die Idee der gerechten Einkommenszumessung geht davon aus, dass die Leistung das Entgelt in jedem Beruf bestimmt, zumindest im Prinzip. Hat einer jemals aus einer erbrachten Leistung den Lohn oder das Gehalt hochgerechnet? Oder wird nicht umgekehrt zu jeder in der Realität verdienten Geldsumme ein Aufwand hinzu gedacht, der sie rechtfertigt? Wo das mit dem Kriterium Leistung nicht glaubwürdig gelingt, wird bei anderen Gesichtspunkten wie Ausbildung oder Verantwortung Zuflucht gesucht. Und trotzdem, der Glaube...

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Diskussion des Arbeitskreis Gegenpositionen
Samstag, 2. März, 13:00 bis 14:30 Uhr, Kursraum 8
VHS Hietzing (Hofwiesengasse 48, 1130 Wien)

Auf den Kundgebungen der FPÖ und in den asozialen Medien sowieso werden Parolen verbreitet, die von den antirechten „Offensiven“, den „Stoppen der Rechten“ und den „Initiativen dagegen“ irgendwie für ekelhaft, aber ebenso irgendwie für indiskutabel gehalten werden – im wörtlichen Sinn: Da handle es sich um Losungen, die so abwegig seien, dass jede Auseinandersetzung geradezu überflüssig sei, weil man „Vorurteile“ im Grunde genommen ohnehin nicht widerlegen könne.

Aber wenn angeprangert wird, dass „die Ausländer alles kriegen, die Einheimischen aber nichts“, obwohl die doch ein „Recht auf Heimat“ hätten – dann wird nach sorgfältiger Prüfung dieser u...

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Diskussion des Arbeitskreis Gegenpositionen
Samstag, 2. März, 15:00 bis 16:30 Uhr, Kursraum 8
VHS Hietzing (Hofwiesengasse 48, 1130 Wien)

Unter dem Protest der Gewerkschaften kam die österreichische Regierung im Jahr 2018 einer jahrelangen Forderung der Arbeitgeber nach und ordnete eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten an: Die können seit 1. September 2018 ihre Belegschaften bis zu 12 Stunden arbeiten lassen, ohne dass es dafür noch einer Vereinbarung mit dem Betriebsrat bedarf. Der Arbeitnehmer bekam eine ‚Freiwilligkeitsgarantie‘ geschenkt, er darf die 11. und 12. Stunde also „ohne Angabe von Gründen“ ablehnen und „deswegen nicht benachteiligt werden“.

Damit sich keiner in der Republik darüber täuscht, wie notwendig und vernünftig das neue Arbeitszeitgesetz ist, betrieb die Wirts...

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Diskussionsveranstaltung

Referent: Peter Decker, GEGENSTANDPUNKT Verlag
Datum & Uhrzeit: Dienstag 29.01.2019, 19:00
Ort: HS 3, Neues Institutsgebäude (NIG), Uni Wien, Universitätsstr. 7 1010 Wien.

Was spricht eigentlich gegen die rechten Parolen, die längst in der Regierung angekommen sind:

  • "Die Ausländer nehmen uns Wohnungen und Arbeitsplätze weg und verderben die Löhne!"
  • "Kriminalität stoppen - Grenze sichern!"
  • "Für die Flüchtlinge tun sie alles, für uns tun sie nichts!"
  • "Daham statt Islam"
  • "Österreich soll Österreich bleiben!"
  • "Wir sind das Volk!"

Die antirechten Gegenparolen jedenfalls nicht:

  • "Unsere Stadt/unser Land ist bunt, nicht braun!"
  • "Herz statt Hetze!"
  • "Fakten gegen Vorurteile!"

Aber vielleicht spricht ja etwas anderes für die linke He...

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Im Frühjahr 2018 kommt die ÖVP-FPÖ-Regierung einer jahrelangen Forderung der Arbeitgeber nach und kündigt eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten ab Jänner 2019 an. Österreichische Unternehmen sollen ab diesem Zeitpunkt die Belegschaft bis zu 12 Stunden arbeiten lassen können, ohne dass es dafür einer Vereinbarung mit dem Betriebsrat bzw. der Zustimmung eines Arbeitsmediziners bedarf. Der Arbeitnehmer wird bei diesem Gesetz allerdings nicht vergessen: Er bekommt eine ‚Freiwilligkeitsgarantie‘ geschenkt, darf die 11. und 12. Stunde also „ohne Angabe von Gründen“ ablehnen und darf „deswegen nicht benachteiligt werden“. Damit sich keiner in der Alpenrepublik darüber täuscht, wie notwendig und allgemeinwohldienlich das neue Arbeitszeitgesetz ist, betreibt die Wirtschaftskammer eine großflächig...

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